LVR-Institut für Landeskunde
und Regionalgeschichte
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Jecke Filme

Wir haben in unser Archiv geschaut und für den #karnevalzohus zwei närrische Filme ausgesucht. Viel Spaß!

Unter der Pappnase sind wir alle gleich

Karneval ist ein ganz zentraler Brauch im Rheinland, auf den viele Jecken alljährlich hinfiebern. Die temporäre Auszeit von sonst üblichen Normen und Regeln bedeutet für viele Menschen einen willkommenen Anlass, um einmal ausgelassen zu feiern, intensive Nähe und Gemeinschaft der Jecken zu erleben, sich dem Trubel hinzugeben. Daran sollen auch diejenigen teilhaben können, die besondere Unterstützung benötigen. Wie gut das funktioniert, zeigt die folgende Slide-Show:

Karneval für alle

Mit seiner Initiative „Karneval für alle“ macht sich der LVR seit 2013 dafür stark, dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können – auf Sitzungen, im Straßenkarneval und an den Zügen. Neben Live-Beschreibungen für Blinde finanziert er Übersetzungen in Gebärdensprache und die rollstuhlgerechten LVR-Tribünen an den Zugwegen in Köln und Düsseldorf. Dabei kooperiert der LVR mit zahlreichen Karnevalsgesellschaften und Festausschüssen und -komitees im Rheinland.

Ein Mann und eine Frau, ein Junge und eine Mädchen sind als Fliegenpilze verkleidet. Das Mädchen sitzt in einem Rollstuhl Karneval für alle. Foto: Geza Aschoff/LVR Gebärdendolmetscherin. Foto: Ludolf Dahmen/LVR Gebärdendolmetscherin bei der Prinzenproklamation, Foto: Ludolf Dahmen/LVR

In diesem Pandemie-Jahr ist einiges anders, der Einsatz des LVR für Inklusion im Karneval nicht. Der LVR finanziert einen Mini-Inklusionswagen beim Kölner Mini-Rosenmontagszug in Kooperation mit dem Puppenspiel-Theater Hänneschen. Zur Fernsehübertragung des WDR des Mini-Zugs am Rosenmontag organisiert der LVR eine Blindenreportage.

Mehr Infos: Karneval für alle

Die Frohsinnsverbreiter

Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. Köln 2004/2005

Die "Roten Funken" sind seit 1823 wesentlicher Bestandteil des organisierten Karnevals in Köln. Der Film unsers LVR-Institutes für Landeskunde und Regionalgeschichte begleitet die Funken in und außerhalb der Session, fragt nach Vereinsstruktur, Aufnahmeritualen und Veranstaltungslogistik, fragt aber auch nach dem Selbstverständnis der weit über 400 Mitglieder, dem „Leben nach Aschermittwoch“ und der „Kölschen Siel“.

Mehr Filmdokumentationen zur Alltagskultur im Rheinland finden Sie in unserem Youtube-Kanal.