LVR-Institut für Landeskunde
und Regionalgeschichte
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Rheinischer Städteatlas Ruhrort

Lfg. XV Nr. 83, 2003
Bearbeiter: Joseph Milz
Redaktion: Margret Wensky
Kartographie: Esther Weiss
Böhlau Verlag Köln Weimar Wien
ISBN 978-3-412-07903-1
Mappenformat 28 X 40 cm
Preis: 30,00 €

Die Atlasmappe kann über den Böhlau-Verlag bezogen werden.

Ruhrort auf einen Blick

Historischer Kupferstich von einer Stadt Ansicht Ruhrort 1587 Ausschnitt aus einem Grundriss gezeichnet nach einer Katasterkarte Urkarte Ruhrort 1837 (Ausschnitt) Ausschnitt aus einem schwarzweissen Stadtplan Deutsche Grundkarte Ruhrort 1995 (Ausschnitt)

Gemeindedaten

Regierungsbezirk Düsseldorf
kreisfreie Stadt Duisburg

Geographische Lage

Ruhrort liegt in der Mittleren Niederrheinebene auf eine Höhe von 27-30 m über NN. Bei Ruhrort münden die Ruhr und der Rhein-Herne-Kanal in den Rhein.

Geschichtliche Entwicklung

Der Ausgangspunkt Ruhrorts war das ab 1372 von Graf Engelbrecht von der Mark zum Schutz eines neuen Rheinzolls auf dem sogenannten Homberger Werth errichtete Kastell. Bei dem Kastell entstand eine Fischer- und Handwerkersiedlung, die als Freiheit Ruhrort zuerst 1391 erwähnt wird. Die Siedlung erhielt eine Pfarrkirche und wurde im 15. Jahrhundert befestigt. Der ummauerte Raum maß bis ins 18. Jahrhundert nur 120 mal 115 Meter. 1716 wurde der erste Hafen angelegt, der in der Folgezeit immer weiter ausgebaut wurde und auf das Gebiet der Nachbargemeinde Meiderich übergriff.

Zwischen 1754 und der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es in Ruhrort zu drei Stadterweiterungen, 1903 wurden Beeck, Laar und Beeckerwerth eingemeindet. 1905 schlossen sich Ruhrort und Meiderich mit Duisburg zusammen. Seit 1975 bildet Ruhrort mit Homberg und Baerl den einzigen rheinübergreifenden Stadtbezirk.

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Inhalt der Mappe

19 Seiten Textheft, 6 Tafeln mit 18 Abbildungen:

Kontakt Stadtverwaltung

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