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Rheinischer Städteatlas Dinslaken

Dinslaken auf einen Blick

Historisches gezeichnetes Bild einer Stadt Ansicht Dinslaken 1650 Ausschnitt aus einem Grundriss gezeichent nach einer Katasterkarte Urkarte Dinslaken 1837 (Ausschnitt) Ausschnitt aus einer historischen Karte gezeichnet im Jahre 1843 Uraufnahme Dinslaken 1843 (Ausschnitt)

Lfg. XVI Nr. 85, 2007
Bearbeiterin: Margret Wensky
Redaktion: Margret Wensky
Kartographie: Esther Weiss
Böhlau-Verlag Köln
ISBN: 978-3-412-05104-4
Mappenformat: 28 X 40 cm
Preis: 30,00 €

Die Atlasmappe kann über den Böhlau-Verlag bezogen werden.

Gemeindedaten
Regierungsbezirk Düsseldorf
Kreis Wesel

Geographische Lage
Die Stadt Dinslaken liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Ruhrgebiets. Der historische Ortskern liegt auf 28-30 m ü. NN.

Geschichtliche Entwicklung
Die Stadt Dinslaken hat ihren Anfang von einer Motte oder Burg genommen. Um 1220 kam die Burg an die Grafen von Kleve und wurde Ausgangspunkt einer Siedlung, die 1273 Graf Dietrich VII. zur Stadt erhob. Mit dem Aufbau der Stadt erfolgte die Befestigung; außerhalb des Mauerrings entstand die Neustadt (Erstbeleg 1349), die bis 1720 eigenständig verwaltet wurde. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde Dinslaken Vorort eines klevischen Drostamtes. Dietrich von der Mark residierte von 1368 an fast 40 Jahre in Dinslaken und ließ dort Münzen prägen.Das 15. Jahrhundert wurde zur Blütezeit der Stadt: Herzog Adolf I. von Kleve (gestorben 1448) ließ die Burg erweitern, ein Hospital wurde 1412 und das Kloster Marienkamp 1434 gestiftet.

Ab 1806 war Dinslaken zunächst Kantonshauptort, 1816-1823 Kreissitz und erneut 1909-1975. Die Rheinische Städteordnung wurde Dinslaken 1857 verliehen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Dinslakener Viehmarkt zum bedeutendsten Großviehmarkt am Niederrhein bzw. zum wichtigsten Zuchtviehmarkt Westdeutschlands. 1870/71 begann in Dinslaken das Industriezeitalter mit der Ansiedlung einer Eisengießerei sowie eines Walz- und Hammerwerkes. Die Industrialisierung brachte den entscheidenden Urbanisierungsschub. In der Stadt sind heute verarbeitendes Gewerbe, Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Baugewerbe und Dienstleistungssektor die wichtigsten Wirtschaftszweige.

Inhalt der Mappe
24 Seiten Textheft, 8 Tafeln mit 13 Abbildungen:

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