LVR-Institut für Landeskunde
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    Karte, die die Verbreitung der unterschiedlichen Wortformen für Pfeife am Niederrhein zeigt

    Thema der Karte ist die lautliche Variation des Wortes Pfeife, niederländisch pijp.
    Rot steht für einsilbige Dialektwörter (Piep, Pief), blau für das zweisilbige westfälische Piepe, das bis nach Dingden und Werth reicht. DialektsprecherInnen in Kleve oder Geldern werden vielleicht über die Variante Pief staunen, die sich vom südlichen Kartenrand her ins Bild schiebt und Wankum und Wachtendonk bereits erreicht hat: Es ist die rheinische Form. Wenn man heute auch in Wankum von der Pief spricht, dann weil man sich dort den südlich benachbarten Dialekten angepasst hat, und zwar, wie es scheint, im Fall von Piep-Pief erst im 20. Jahrhundert.
    Die Variante Peif, die in Pfalzdort zu hören ist, gehört zur dortigen Dialektinsel.

    Die Karte basiert auf einer schriftlichen Erhebung des damaligen Amts für rheinische Landeskunde im Jahr 2004.

    Georg Cornelissen

    Literatur: