LVR-Institut für Landeskunde
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Voreifler Alltagssprache

Wenn Omma Gertrud den Wesch zu Fuß jeht ...

Kirche von Vettweiß-Froitzheim von oben Kirche St. Martin Vettweiß-Froitzheim

Dass Oma Gertrud den Zug verpasst hat und deswegen flucht Jetzt hab ich den Zuch verpasst und muss den janzen Wesch zu Fuß jehen, ist auch in der Voreifel nicht ungewöhnlich. Es ist aber nicht nur Oma Gertrud, die sich in schönstem Rheinisch über das Zuspätkommen dieses Verkehrsmittels ärgert. So ein Satz ist nämlich auch bei jenen zu hören, die weit weniger betagt sind als Oma Gertrud. Auch die jungen Leute, die heute keinen Dialekt mehr sprechen, hüllen Wörter in ein rheinisches Gewand. Sie machen aus einer Sorge eine Sorje, aus der Burg eine Bursch und aus dem Tag einen Tach.

Im Folgenden geht es um die Alltagssprache von jungen Leuten in der Voreifel, genauer: in Nideggen-Embken, Vettweiß-Froitzheim und Vettweiß-Frangenheim. Und zwar um die Aussprache des g. Wie sprechen junge Voreifler und Voreiflerinnen das g aus? Wann und wie oft verwenden sie die rheinische Variante? Hängt die Aussprache vielleicht sogar davon ab, in welcher Gesprächssituation sich die jungen Leute befinden, ob sie lesen oder frei erzählen?...

Allgemeine Informationen zu Aussprache von 'g' als /j/ bzw. 'g' als /ch/ gibt es im Wissensportal natürlich auch.

Janine Overmann

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