LVR-Institut für Landeskunde
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  • Bönnsch zu Beethovens Zeiten. Eine Serie von Georg Cornelissen

    Bönnsch vor 200 oder 250 Jahren: Wodurch unterschied sich der Dialekt damals vom heutigen Platt in der Bundesstadt? Welche Wörter sind beispielsweise im Laufe der Zeit ausgestorben? Was klingt heute immer noch so wie damals in den letzten Jahrzehnten der "korförschtliche Zick". Um diese Fragen kreist die Serie "Bönnsch zu Beethovens Zeiten".

    Jede Woche kommt an dieser Stelle eine neue Folge hinzu. Die Texte erscheinen, ebenfalls wöchentlich, auch im Bonner "General-Anzeiger".

    Was hier versucht wird: die Rekonstruktion einer früheren Stufe des Bonner Dialekts oder des "Bönnischen", wie man damals sagte. Wichtigste Hilfsmittel sind dabei Dialektzeugnisse des 19. Jahrhunderts und alte hochdeutsche Texte aus Bonn: Denn darin lassen sich immer wieder Spuren des bönnschen Dialekts entdecken, wie sie sich unweigerlich einschlichen, wenn jemand zur Feder griff, der von Hause aus Platt sprach.

    Ludwig van Beethovens Bonner Zeit endete 1792. Zwei Jahre später begann am Rhein die "Franzosenzeit" (1794-1814). Dass aber schon vorher sehr, sehr viele französische Lehnwörter im Bönnschen heimisch waren, ist das Thema der ersten Folge ("Madame van Beethoven").

    Bisherige Folgen:
    1. Madame van Beethoven
    2. Salz on Peffe(r)
    3. De Löck van höck
    4. Keine Fiche
    5. Pissenheim auf Bönnsch
    6. "Dich verstehe ich, Du sprichst bönnsch"
    7. Sacktücher streichen
    8. Was gab es zu Weihnachten?
    9. Dreckspatzen und Schmutzfinken
    10. De Marsch maache
    11. Et hät noch emmer jot jejange
    12. ze Fooß noh Kölle john
    13. beneben der alten Sandtkaul