LVR-Institut für Landeskunde
und Regionalgeschichte
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Pressegespräch „dat & wat“

Konrad Beikircher, Dr. Georg Cornelissen, Dr. Dagmar Hänel und Dr. Damian van Melis bei der Pressekonferenz Kabarettist Konrad Beikircher, Autor Dr. Georg Cornelissen, Leiterin des ILR Dr. Dagmar Hänel und Leiter des Greven Verlags Dr. Damian van Melis © Nina Gschößl

Am 14. April dieses Jahres wurde in Köln der ILR-Sprachatlas „dat & wat“ den Medien vorgestellt. Mit von der Partie war Konrad Beikircher, der das neue Werk wärmstens empfahl. Der Kabarettist demonstrierte auf seine unnachahmliche Art, wie auffällig in den Dialekten des Rheinlands schon kleinräumige Unterschiede sein können. Dann kam er auf Nuancen und Varianten in den Idiomen Südtirols (woher er stammt) zu sprechen, um die Freude der Menschen zu thematisieren, wenn sie sich in ihrer Heimat sprachlich zurechtfinden: Ein Sprachatlas sei da natürlich das ideale Navigationsmittel, und er bezeichnete den Atlasautor, Dr. Georg Cornelissen, als „Navigator des Rheinlands“.

Cornelissen erläuterte im Anschluss das Konzept des Atlas und zeigte am Beispiel der Regiolekt-Karte „Männekes oder Männeken“ die Möglichkeiten auf, die sich den Leser:innen der Sprachkarten bieten.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Dr. Damian van Melis, Leiter des Greven Verlags, der seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, nun, einige Tage vor dem Ausscheiden Georg Cornelissens aus dem Dienst des Landschaftsverbandes Rheinland, dessen Atlas vorlegen zu könen.

Für Dr. Dagmar Hänel, Leiterin des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, war das Erscheinen des Sprachatlas mitten in der Pandemie ebenfalls ein Grund besonderer Freude: Landeskunde gehe weiter.

Die Veranstaltung fand unter Beachtung der derzeit geltenden Corona-Maßnahmen statt. Sie wurde gestreamt, so dass Medienvertreter:innen auch virtuell teilnehmen konnten.